Stunden habe ich nun damit verbracht über die Ereignisse der letzten Tage zu berichten. Nachdem ich fertig war passierte das unfassbare.......der gesamte Text war auf einmal verschwunden.
Na gut ich beginne von Neuem.
An Freitag war ich beim Grönikonzert. Das Kärntner Stadion ist wunderschön und das Konzert war für Kärntner Verhältnisse gigantisch. Die musikalische Darbietung war sehr gut, überhaupt verbindet mich mit Gröni das Schicksal seiner Frau. Als Abschluß hat der Grönemayer noch die Rose vom Wörthersee angestimmt und das Publikum hat mit eingestimmt. Nach dem Konzert sind wir mit Birgit, Michi, Walter und Bruno noch in's 151 gegangen. Eine sehr interessant gestaltete Cocktailbar am Wörthersee. Michi klagte mir Ihr Leid mit dem pubertierenden Sohn und entstand noch eine angeregte Diskussion über dieses Thema wobei ich dieses schon mit einem gewissen Abstand betrachten kann.
Am Samstag war für mich wieder einer dieser genialen Tage wo ich ohne irgendwelche Verpflichtungen war und ich nur genießen durfte.. All das was mir Freude und Spaß macht habe ich in diesen wunderschönen Tag gepackt. Schwimmen, lesen auf meiner Terasse am See und last but not least eine Runde um den Ossiacher See mit dem Fahrrad. Leider
hatte ich am Südufer soviel Gegenwind, dass ich am Rande der Verzweiflung war - ich bin kaum dagegen angekommen. Am Abend kamen dann noch Sonnilind und Franz zu Besuch. Sonnilind brachte mir einen Strauß Gladiolen der größer war als mein Wohnzimmer.
Am Sonntag sind wir wieder mit dem Rad unterwegs gewesen, allerdings mit kurzem Halt beim Messner wo ich wider erwarten einen ausgezeichneten Schweinebraten mit Knödel bekommen habe.
Bespreche mit Klaus das weitere Vorgehen mit Michi.
Das Gespräch mit Michi verläuft sehr positiv und ich schaffe es wieder ein wenig Vertrauen in meine berufliche Zukunft zu fassen. Am Mittwoch werde ich von Werner zu sich nachhause eingeladen da sein Kindermädchen Alina leider erkrankt ist und unser Treffen im Racers unter diesen Umständen nicht möglich war. In Gesellschaft seiner 2 kleinen Mädchen merke ich wieder wie sehr ich es bedaure, nach meinem Sohn keine Kinder mehr bekommen zu haben. Später kommt noch Beate und wir unterhalten und scherzen noch sehr lange, was mir am nächsten Tag dann zeimlich peinlich ist.
Freitag treffe ich das erste Mal, Beata, Alexander und Dietmar. Bei einer Flasche Wein machen wir ein Update der letzten 2 Monate und vereinbaren einen Grillabend für Sonntag..
Samstag kommen Christina, Michi, Michi jun. und Melina. Nachdem sie mühevoll ihr Boot aufgeblasen und zu Wasser gelassen haben, schaffen sie nur eine Runde am See - als es aus heiterem Himmel zu regnen beginnt und unser Treffen, sprichwörtlich, ins Wasser fällt, da den Kindern schnell, langweilig wird. Es gelingt uns jedoch, uns ein wenig anzunähern und ich bin sehr froh darüber. Am Abend helfe ich dem WSC Ossiachersee beim Weinfest und schneide 2 kg Rohschinken auf. Peter versorgt Veronika und mich mit Rotwein.
Der Lohn für meine Mühen, am Vortag, ist eine Fahrt mit dem Motorboot des WSC - für Alexander. Alexander ist hoch erfreut und spricht gleich eine Gegeneinladung aus. Ich muss mit ihm auf seinem neuen Boot fahren. Es ist ein wunderschönes Allroundmarine mit einem Elektromotor, mit dem man 7 km/h fahren kann. Alexander lebt seit der Scheidung seiner Eltern bei Dietmar. Ich bewundere Dietmar dafür, welche Liebe und Geduld er für seinen Sohn aufbringt. Abends haben wir bei traumhaften Wetter noch einen schönen Grillabend zusammen.
mein Freund Werner, der mich zu diesem Blog geführt hat, meinte ich bräuchte eine Titelstory für meinen ersten Blogeintrag.
Stierhoden oder Kutteln, wir haben heute diverse Speisen diskutiert, würden für meine erste Headline ideal sein, meinte er. Ich denke jedoch, dass die gewählte eine Bessere ist.
Verrücktheiten sind Handlungen, Äußerungen die wir uns heute viel zu selten erlauben, weil der Intellekt von vorne herein jede verrückte Handlung oder Äußerung zensiert.
Ich stehe offen zu meiner Verrückheit und bin froh, dass ich meinen Intellekt immer wieder handlungsunfähig in einer Ecke schmollen lasse.